Tonart Peng


Epilog, Exzess mein Liebling

Mit einem lauten Knall platzte am vergangenen Ostermontagmorgen die rissige Schale der Konvention. Zu Vorfällen dieser Art war es in den vergangenen Monaten wiederholt gekommen. Die Ereignisse werden von Seiten des Zeugen- und Mitwisserverbandes euphorisch zur Kenntnis genommen. Der Knall wurde von einem gewaltigen „PARANTATATAMM!“ eröffnet, auf welches rätselhafte Sätze folgten, die derzeit von Experten einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen werden. Binäre Codes scheinen Teil der Satz-Chiffre zu sein. Sie ist nur als Fragment erhalten und wird auf das Jahr 2012 nach Christus datiert. Das Ende des Fragmentes, welches viel Spekulation auslöste, wurde der PODIUM-Blogredaktion durch ein Mitglied aus dem Kreis der Witness-Leaks zugespielt. Es handelt sich um folgenden Halbsatz:

„In der Null wie der Eins wie im Schatten und im Licht,
im Übrigen die Lösung des Rätsels lautet…“

Aus den rätselhaften Texten ging darüber hinaus hervor, dass dies nicht der letzte Vorfall dieser Art gewesen sein wird. Zwischen dem ersten und dem zehnten Mai werden sich klingende Knall-Vorkommen im Südwesten Deutschlands kumulativ häufen. Besonders am Abschlussabend des Esslinger PODIUM-Festivals, bei EPILOG: Exzess, mein Liebling, sollen spezielle Peng-Klänge mit ihm Spiel sein. Prognosen bestätigen, dass es sich dabei um experimentelle musikalische Code-Klänge handeln wird. Creating-Agenturen ordnen den Klängen Noten, auf einer Skala zwischen klassisch, zeitgenössisch, Sprechgesang und Prosa zu.

Nachdem die Satz-Chiffren verebbt waren, blieb am Ort des Knall-Vorgangs folgendes Bild zurück:

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Bildwissenschaftler Dr. Gernhard von Rathausen:

„Am 10. Mai 2014 wird dieses sogenannte ‚kreisrunde‘ Klang&Wort-Vorkommen erneut zu erleben sein. Dass Esslingen den Ort des Ereignisses sein wird, gilt als sicher.“

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