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Clara Pons


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Director

Pons_Clara

Grundlage für die Regiearbeit von Clara Pons ist die Verbindung von Musik und Theater. Nach Abschluss ihres Philosophiestudiums absolvierte sie ihr Klavierstudium bei Boyan Vodenitcharov am Koninklijk Conservatorium van Brussel, bevor sie sich der Videokunst und dem Theater zuwandte. Freiberufliche Regieassistenzen führten sie u.a. zur Ruhrtriennale, an die Oper Frankfurt und das Theater Basel.

In einer Bearbeitung des Schubertschen Schwanengesanges (2010) setzte sie die Elemente Film, Sprechtheater und Liedgesang zu einer Theateraktion zusammen. Das Stück „Wenn ich sein Antlitz sehe“ wurde u. a. am Théâtre de la Monnaie, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien und der Norske Opera Oslo aufgeführt.

Im September 2013 hatte ihr Projekt „IRRSAL – Triptychon einer verbotenen Liebe“ in der Tonhalle Düsseldorf seine Uraufführung, das seither durch Europa tourt. Zur Live- Aufführung der Orchesterlieder von Hugo Wolf findet auf drei Leinwänden eine Filmhandlung statt; Liebe, Schuld und Erlösung bilden, analog zur Thematik der Lieder, eine Parallele zu Dreieinigkeit und Dreifaltigkeit.

Im Jahr 2015 hatte das Filmprojekt „WUNDERHORN“ Premiere, ein Spielfilm zu Liedern von Gustav Mahler. Diese Koproduktion von 7 internationalen Partnern hatte Premiere am Théâtre de La Monnaie und hatte Aufführungen u.a. in London, Rotterdam, Stavanger und Genf. Auch als Videokünstlerin arbeitet Clara Pons für Musiktheater-Produktionen (u.a. für die Deutsche Oper Berlin). Derzeit in Vorbereitung ist ein Filmprojekt mit dem Collegium Vocale Gent und Philipp Herreweghe zur Musik von Johann Sebastian Bach.

Als nächste Uraufführungen stehen auf dem Programm: „immer weiter“ in der Staatsoper Hamburg im Juli 2017 und Harawi, Chant d’amour et de mort, in DeSingel, Antwerpen im September 2017.

 

Beim PODIUM Festival 2017 zu sehen:

Samstag, 13.05. – WUNDERHORN (WLB, Esslingen)

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