Sinnlich, vielfältig, grenzüberschreitend!


Ein Septemberkind der PODIUM-Familie

PODIUM Mödling

Weicher Waldboden, dunkel aufragende Baumzweige, geheimnisvoll erleuchtete Nischen und märchenhafte Musik- in einem alten Kirchensaal. Beim Märchenkonzert des vergangenen PODIUM-Festivals Österreich, empfing die Besucherinnen und Besucher eine einzigartige Zauberwaldlandschaft. Mit dem Titel „Traum und fremde Welten“ lockt das Eröffnungskonzert in diesem September alle Neugierigen in den Mödlinger Theresiensaal. Musik von Rachmaninoff, Pärt, Schumann und Schwertsik auf der Schwelle zwischen verträumter Gegenwelt und bezaubernder Realität. Des Weiteren darf man am Abend des 24. und 25. Septembers auf Klanginstallationen des kolumbianischen Künstlers Ricardo Andres Tovar Mateus gespannt sein.

Wer die Mödlinger Gassen noch nicht kennt, sollte allerdings unbedingt vorher anreisen: Am 21. September können während einer musikalisch-kulinarischen Stadtführung die schönsten Ecken der wenige Kilometer von Wien entfernt liegenden Kleinstadt entdeckt werden!

Nach träumerischen Beginn balanciert der darauffolgende Abend musikalisch zwischen Besessenheit und Begeisterung. Musik von Schnittke in Duett oder Quintett, Klemens Sander singt ausgewählte Schubert-Lieder und ein außergewöhnliches Saxophonquartett bestreitet den Abend, der von der Schauspielerin Elif Sözer mitgestaltet wird. Das Nachtkonzert in der Spitalkirche läd am Samstagabend zum Innehalten ein, bevor das Abschlusskonzert „Flucht und Fuge“ durch verschiedene musikalische und weltpolitische Epochen galoppiert und Schätzen der unbezähmbaren Kompositionsform den Abend widmet.

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Die vier Konzertabende beschreibt Jenny Lippl als vier eigene Mikrokosmen. Die Geigerin koordiniert gemeinsam mit Andreas Vierziger alle Angelegenheiten der künstlerischen Planung. Nach zwei Jahren  pf!  haben wir die Wienerin nach einer ersten Bilanz gefragt. Sie überlegt nicht lange: „Hoffentlich kommt uns das Kindsein nie so richtig abhanden!“ Die kaufmännische und organisatorische Leitung des pf!‘s liegt bei Georg Vlaschits. Mit im Team ist außerdem Marie Kuzyk, auf deren kreative Gestaltung der Bühnen man gespannt bleiben darf.

Einige Musikerinnen und Musiker trifft man in Mödling sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen, frei nach unausgesprochenen PODIUM-Usus. Das gilt für Jenny Lippl, wie auch für Nora Romanoff. Die freundschaftlich und musikalisch verbundene PODIUM-Traditions-Bratschistin hob das Mödlinger Festival aus der Taufe und ist im Team zuständig für die Künstlerorganisation. Das pf! schaut dieses Jahr weit über den europäischen Tellerrand:  „In einer Kooperation mit dem Zentrum für Menschenrechte wird es eine Veranstaltung in einem Asylantenheim geben – es ist uns wichtig die Musik an Menschen zu bringen, die so gut wie keinen Zugang dazu haben.“

Das diesjährige pf! beschreibt Nora in drei Worten: „Sinnlich, vielfältig, grenzüberschreitend.“

Packende Fugen, Panische Flucht, Phantasievoll Freigeistiges?

Was sich für Sie hinter dem diesjährigen pf! verbirgt, bleibt Ihrer Wahrnehmung und Einschätzung überlassen. Weitere Informationen zu den Konzerten und Karten finden Sie unter:

www.podiumfestival.at

21.-28. September 2014

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